5. Qualifizierung

Qualifizierung

Die durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Qualifizierung zum Elternbegleiter bzw. zur Elternbegleiterin erfolgt nach einem einheitlichen fachlich geprüften Curriculum im Rahmen eines dreiwöchigen Kurses und schließt mit einem Zertifikat ab. Die Qualifizierung wird von bundesweit tätigen Trägern der Familienbildung durchgeführt. Diese informieren über die von ihnen angebotenen Qualifizierungskurse zur Elternbegleiterin bzw. zum Elternbegleiter (Termine, Kursorte, Teilnahmebedingungen) und stehen für Beratung zur Verfügung.

Ziel der Qualifizierung

Die Weiterqualifizierung richtet sich an geeignete Fachkräfte mit pädagogischer, psychologischer, sozialer, psychosozialer, therapeutischer oder sozialwissenschaftlicher Grundausbildung , die in Einrichtungen der Familienbildung als Haupt- bzw. Nebenamtliche oder Honorarkräfte tätig sind.

Im Rahmen der Qualifizierungskurse erweitern die Fachkräfte ihre Handlungskompetenzen in der Begleitung und Beratung von Familien zu kindlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen und im Bereich der Alltagsbildung. Zudem werden Kompetenzen im Hinblick auf die Reflexion des pädagogischen Handelns und der eigenen Rolle gestärkt und anwendungsbezogenes Wissen aus Psychologie, Erziehungs- und Sozialwissenschaften erworben. Die Kurse werden von jeweils zwei Kursleiter/innen mit (sozial-)pädagogischer Qualifikation und nachgewiesener Erfahrung in der Aus- oder Weiterbildung durchgeführt.

Kosten der Qualifizierung

Die Fachkräfte entrichten für die Teilnahme an der Qualifizierung eine Bearbeitungsgebühr von 100 EURO an die Qualifizierungsträger und tragen die Fahrtkosten zum und vom Kursort. Alle übrigen Ausgaben im Rahmen der Qualifizierung zur Elternbegleiterin bzw. zum Elternbegleiter werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Quelle: www.elternchance.de